René Rechsteiner †

Drei Nachrufe auf René auf Gedenkseite

René Rechsteiner, ein geliebter Freund und Instanz in der Geschichte des Schachklubs St.Gallen, ist am 7. Januar 2021 verstorben. René wurde 1992 Ehrenmitglied des Schachklubs St. Gallen. Er war 47 Jahre Mitglied im Klub, 34 Jahre Mannschaftsleiter und 20 Jahre Organisator der Stadtmeisterschaft, jene wäre ohne René undenkbar gewesen. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Turnier zum regionalen Ereignis. Bis zu 91 Spieler, so im Rekordjahr 1982, kämpften um Punkte und Titel. Der Schachboom in St. Gallen hielt nicht zuletzt dank ihm bis in die 1990er Jahre an. Renés Frau Miranda Rechsteiner war ebenfalls im Schachklub aktiv. Als der Schachklub St. Gallen 1962 zum 100-Jahr-Jubiläum ein Schweizerisches Turnier mit über 300 Spielerinnen und Spielern organisierte, siegte Miranda in der Kategorie der Damen, worauf auch René sehr stolz war. Dimitri Kindle   → Gedenkseite

Acht Bullet-Blitzer

Weihnachtliche "Spinnerei" auf LiChess

Am Tag vor Weihnachten fanden sich auf der Lichess Plattform acht St.Galler ein, um eine Stunde Bullet zu spielen. Für einige Spieler war jedoch selbst diese Bedenkzeit zu viel des Guten, so liessen sich Noah und Benito fast in jeder Partie zu einem Bersek verleiten (Halbierung der Bedenkzeit auf eine halbe Minute).
Wie üblich dominierte Noah das Geschehen und gewann schlussendlich klar mit 139 Punkten aus 36 Partie vor Benito mit 62 Punkten.
Zurecht wurde das ganze Turnier als «nicht schachlich «von einigen erfahrenen Spielern betitelt, dass es aber lustig war, darauf konnte man sich dann doch einigen.
Man kann sich aber sicher sein, das Noah bei der nächsten Bullet Arena nicht mehr auf dem ersten Treppchen stehen wird, dies konnte man aus verlässlicher Quelle erfahren.
Benito Rusconi

Erster SG-Online-Blitz

19 Teilnehmer! - Noah vor Elias

Neunzehn Spielerinnen und Spieler unseres Klubs traten der SKSG Arena auf Lichess bei am Montag Abend. Gespielt wurde fünf Minuten ohne Zuschlag mit Bonuspunkten ab drei Siegen in Serie. Schnell wurden verschiedene Strategien sichtbar: Benito hatte etwa, als ich meine Eröffnungspartie mit Elias nach 10 Minuten remisierte, bereits drei Spiele hinter sich und platzierte sich an der Spitze der Tabelle. Allerdings zeigte sich bezüglich der Punkte je länger je mehr die Spielstärke unseres FMs Noah Fecker: Auch wenn er des Öfteren von verschiedenen Mitgliedern unter Druck gesetzt wurde, gab er keine Partie ab und baute seinen Vorsprung dank der Gewinnserie auf die Verfolger kontinuierlich aus.
Das Podest erklommen auf dem ersten Platz Noah Fecker, gefolgt von Elias Giesinger und dem geheimnisvollen „Benkie“ (mutmasslich Uros). Ich platzierte mich nach zwei bitteren Niederlagen in den letzten zwei Spielen mit Platz fünf. Heiter gings zu und her im von Elias eingerich­teten Zoom Meeting, welches die Arena begleitete. Das ganze Format ist gut angekommen, ebenso die Idee, in Bälde als Team auf dieser Plattform auch gegen andere Klubs anzutreten.
Dimitri Kindle