Zweite siegt im Entlebuch

Vierte holt fette Punkte gegen Abstieg

Solothurn 1 - SG 1  3½:4½   Peter berichtet
Entlebuch 1 - St. Gallen 2  3:5   Bericht
Pfäffikon 1 - St. Gallen 3  5:3   Bericht
Steckborn 1 - St. Gallen 4  2½:3½   Bericht

Nachdem das St. Galler NLB-Team eine Woche zuvor bereits den vierten SMM-Spieltag in Solothurn erfolgreich gestalten konnte, zogen die Zweite, Dritte und Vierte erst mit dem dritten Spieltag nach. Erste Siege gelangen dabei der St. Galler Reserve in der 1.Liga Zentral beim Aufsteiger Entlebuch und dem Drittliga-Team von Dani Zink beim mitgefährdeten Team aus Steckborn.
Hingegen blieb Aufsteiger St. Gallen 3 beim Tabellenführer Pfäffikon 1 ohne Mannschafts­punkt. Das 3:5 in einem lange offenen Match wirkt dennoch ermutigend für die Chancen auf den Klassenerhalt. Details zu allen Mannschaftskämpfen auf den SMM-Seiten. Frank Wittenbrock

  • Marc und Noah mit 4/5

    16 Akteure bei 3.Rapid-Runde → Tabelle

  • Mit 14:0-Punkten Meister

    Bestes Team der Deutschschweiz (v.l.): Benito Rusconi, Noah Fecker, Yasin Chennaoui, Elias Giesinger und Jan Fecker Mehr

  • Dritte in 1.Regionalliga

    Peter Bischoff, Frank Wittenbrock, Mannschafts­leiter Jan Frei, Benito Rusconi und Peter Klings (v.l.) "gewannen" das SGM-Aufstiegsspiel 2.5:2.5

Gonzen erstürmt

Team "SG Zinkis" gewinnt 4:0 in Sargans

In der ersten Runde des Teamcups trat das St. Galler Team "SG Zinkis" bei "Gonzen Stürmer" an. Bei Ankunft am Spielort gab es bereits ein paar erfreuliche Dinge: Die gegnerische Mannschaft stellte wider Erwarten keinen Spieler über 2000 Elo auf und so sahen wir uns in der Favoritenrolle. Zudem war der Spielsaal perfekt mit luxoruiösen Sesseln ausgestattet und wir freuten uns sehr auf den Match.
Schon nach zwei Stunden gelang Marcel Schneider ein reibungsloser Sieg. Er überspielte seinen Gegner im Damengabit bereits in der Eröffnung. Mit seiner Bauernwalze konnte er einen Springer und dann auch die Partie gewinnen.
Eine Stunde später konnte auch Benito Rusconi einen vollen Punkt verbuchen und zum 2:0 erhöhen. Sein Gegner hatte die Französische Verteidigung ein wenig ungewohnt behandelt, und so stand er nach der Eröffnung besser. Die Aktivität seiner Figuren ermöglichten ihm ein Bauernopfer, welches jedoch abgelehnt wurde. Das ein Zug später folgende Springeropfer war dann entscheidend.
So war der Match wegen der Feinwertung (Sieg auf Brett 1 und 3) bereits entschieden.
Doch auch Rapahel Perrin war auf den vollen Punkt aus. Er gewann aus der Eröffnung einen Bauern. Nachdem die Kompensation des Gegners verpufft war, holte er zum Gegenschlag aus und zerdrückte seinen Gegner so, dass dieser eine Figur, Haus und Hof verlor. Nun stand es 3:0 und Thomas spielte noch. Dieser hatte lange eine geschlossene Stellung und erst kurz vor dem Endspiel öffnete sich diese. Danach entstand ein Turmendspiel in dem er einen Mehrbauern besass, jedoch kein eindeutiger Gewinnweg auszumachen war. Mit sauberer Endspieltechnik gelang es Thomas jedoch, doch noch einen vollen Punkt einzufahren. Mit 4:0 sind wir klar eine Runde weiter. Benito Rusconi

Brettergebnisse:
Martin Wiesinger (1949) - Benito Rusconi (1987) 0:1
Andreas Klauser (1934) - Thomas Schoch (1911) 0:1
Mate Kutlesa (1628) - Marcel Schneider (1915) 0:1
Sokal Jahiu (-) - Raphael Perrin (1688) 0:1

Noah mit 100 Prozent

Bester im simultanen Simultan

Den Final im simultanen Simultanspiel entschied U14-Junior Noah Fecker mit 100prozentiger Ausbeute für sich. Im Fünferturnier an zehn Brettern verbuchte er vier Siege gegen Michael Nyffenegger, Armin Bechtiger, Benito Rusconi (alle drei je zwei Punkte) und Überraschungsfinalist Raphael Perrin, der gegen die starke Konkurrenz diesmal nur an Erfahrung gewann. Turnierleiter Frank Wittenbrock hatte auf den Final verzichtet, da sich ein Sechserturnier "Jeder gegen Jeden gleichzeitig" an dann 15 Brettern aus Platzgründen nicht verwirk­lichen liess.
Wie sehr diese Turnierform begeistert, zeigte auch die Beteiligung von zehn Akteuren in den beiden Trostrundenturnieren. In einer Vierergruppen setzte sich Noahs Bruder Jan mit 2.5/3 durch vor Wolfgang Eisenbeiss, Dani Zink (je 1.5) und Michael Bruhin (0.5). In der zweiten Gruppe, in der sich drei Spieler einen Startplatz teilten (also nur eine fixe Partie spielten), lagen Halit Rexhepi und Gastspieler Leonardo Leonoff (je 2 Punkte) vor Frank Wittenbrock (1.5), Dimitri Kindle (0.5/1), Jeremy Duc und einem jugendlichen Gast.
Eine Wiederauflage des Turniers im nächsten Frühjahr oder an einem freien Klubabend erscheint dank guten Zuspruchs so gut wie sicher.  Frank Wittenbrock