Bärentöterpreis 2017

Aaron und Yasin mit besten Vorgaben

Die Bärentöterpreise - vom SK St. Gallen jährlich ausgelobte Prämien für einen vollen Punkt gegen einen möglichst starken Gegner - gehen für das Jahr 2017 voraussichtlich an Aaron Potterat (Kategorie unter 1900 Elo) und Yasin Chennaoui (Kategorie ab 1900 Elo). Voraussichtlich, weil Klubmitglieder bis zur HV am 26. März bislang nicht gemeldete Erfolge nachreichen dürfen. Vielleicht hat jemand ja sein Licht unter den Scheffel gestellt und wusste noch nichts von den 50-Franken-Prämien? Dann wird es jetzt aber Zeit!
Zu überbieten ist Aarons Erfolg beim Pfingst-Open im Engadin: Sieg mit Elo 1536 gegen Christoph Moggi (Elo 2056), also eine Differenz von 520 Punkten! Und Yasins Erfolg bei der Offenen Internationalen Bayerischen Meisterschaft am Tegernsee: Mit Elo 1975 besiegte Yasin mit den schwarzen Steinen Grossmeister Michael Hoffmann (Elo 2462), Elo-Differenz 487 Punkte.
Bewerbungen um die Prämien bitte per Email an den Turnierleiter.

Klubmeisterschaft 2018

Stand der Anmeldungen

 1. Peter Bischoff
 2. Frank Wittenbrock
 3. Marc Potterat
 4. Aaron Potterat
 5. Jan Frei
 6. Thomas Gebhardt
 7. Stefan Käfer
 8. Christoph Ellinger
 9. Dimitri Kindle
10. Wolfgang Eisenbeiss
11. Michael Bruhin
12. Hansueli Baumgartner
13. Roman Schmuki
14. Michael Nyffenegger

Aufgaben des Tages

Alles nur Zufall?

Geteilter 2. Platz von Wolfgang und Jürg

Von Wolfgang Eisenbeiss
Anlass: St.Galler Schach-Klubmeisterschaft 2016 mit 16 Teilnehmern, 5 Runden an 5 Montagen nach Schweizer System (Paa­rungen gemäss jeweiligem Punktestand). Marc nach ELO-Wertung Nr. 1, Jürg Nr. 4, Wolfgang Nr. 11.
Vorfall in Runde 1: Wolfgang trifft auf Jürg. Schon bald läutet Wolfgangs Handy...Partie­verlust! Doch Jürg sagt: „Ach komm, wir spielen weiter“. Wolfgang gewinnt, sagt bei Jürgs Aufgabe: „Ach was, wir machen Remis.“ Die Umstehenden freuen sich über die gegenseitige Fairness.
In der 5. Runde vom 4. April trifft Wolfgang auf den bislang führenden Marc und macht Remis. Marc gewinnt das Turnier mit 4 Punkten aus 5 Partien. Jürg gewinnt seine Partie, womit er und Wolfgang je bei 3½ Punkte landen. Beide beenden das Turnier mit je zwei Siegen und drei Unentschieden ungeschlagen. Auch die Feinwertung (Summe der Punkte der unterschiedlich gehabten Gegner) ist mit je 13½ Punkten ausgeglichen, ebenso die verfeinerte Feinwertung (die Summe der Summen der Gegner) mit 68½. Beide teilen sich somit den 2. Rang.
"Nur ein Zufall!", sagen sich wohl die meisten. Andere fühlen sich mit sowas beschenkt und tragen den Denkanstoss weiter.
Nachwort: Beim Morgenkaffee am 6.4. erzähle ich die Geschichte meiner Frau, blättere dann durchs Tagblatt und sehe gleich die Buchbesprechung über Elke Heidenreichs neuestes Opus, Titel: „Alles kein Zufall“.