• 9. Spieltag
  • 8. Spieltag
  • 7. Spieltag
  • 6. Spieltag
  • 5. Spieltag
  • 4. Spieltag
  • 3. Spieltag
  • 2. Spieltag
  • 1. Spieltag

Nationalliga B   Ost

Die Tabelle nach dem 9. Spieltag


MannschaftMPEP
1. St. Gallen 11643
2. SG Zürich 21242
3. Winterthur 21239
4. Baden 11238½
5. Luzern 2732
6. Solothurn 1637
7. Tribschen 1634
8. Wettswil 1633½
9. Olten 1631½
10. SW Bern 1529½
St. Gallen 1-Wettswil 1:
am 22.10.2017Erwartung :

Mehr Informationen beim Schachbund

Aufstieg in die NLA

Erste gewinnt in Tribschen

Bereits eine Runde vor Schluss hat die erste St. Galler Mannschaft den Aufstieg in die NLA klar gemacht. Da Baden gegen Luzern verlor, reicht ein 5-3 beim Gastspiel in Tribschen.
Captain Christian konnte aus dem Vollen schöpfen und schickte die bisher (nominell) stärkste Mannschaft ins Rennen. Dabei startete der Samstag mit einem Schreckmoment. Marc hatte akute Zahnschmerzen und musste kurzfristig absagen. Dafür konnte kurzfristig (Anfrage 8.45h, Abfahrt SBB 9.42h) Toni verpflichtet werden. Um dem Gegner die Vorbereitung zu erschweren, war die Mannschaft tüchtig durcheinander gewürfelt worden. Es spielten (ungerade Bretter mit Schwarz):
1. Wolfgang – Christoph Schild 0.5 -0.5
2. Martin – Davide Arcuti 0-1
3. Milan – Markus Räber 1-0
4. Toni – Kevin Cremer 0-1
5. Thomas – Albert Gabersek 1-0
6. Julia – Sebastian Hoffmann 1-0
7. Peter – Rambert Bellmann 0.5-0.5
8. Noah – Frank Neubert 1-0
Nach zwei Stunden sah es noch nach einem spannendem Wettkampf aus. Dann begannen aber langsam die Würfel in St. Galler Richtung zu fallen. Zunächst konnte Thomas einen taktischen Fehler seines Gegners ausnutzen, der zum schnellen Verlust führte. Milan spielte mit den schwarzen Steinen Damenindisch. Am Damenflügel kam es zu einer sehr ungewöhnlichen Bauernformation: a7, a5, c7 und c5. Dafür hatte Milan aber aktives Spiel und als sein Gegner seinen Springer von f3 nach a5 schickte, wurde diese viel zu langsame Plan bestraft.
Noah hatte sich als Weisser für die Spanische Abtauschvariante entschieden, steuerte ein besseres Endspiel an, baute seinen Vorteil langsam aber sicher aus und fuhr nach drei Stunden den vollen Punkt ein. Eine reife Leistung!
Den Anschlusstreffer zum 1-3 erzielte Davide Arcuti gegen Martin. Ein geschlossener Katalane hatte sich in einen holländischen Stellungstyp verwandelt. Martin stand solide, die Hebel hatte aber nur der Schwarze. In Zeitnot fand er nicht mehr die genauen Züge und musste schliesslich die Waffen strecken. Kurz danach stellte Julia die Weichen endgültig auf Sieg. Entgegen Ihrem Naturell hatte sie frühzeitig die Damen getauscht. Sie besass aber Raumvorteil am Damenflügel und beschäftigte dort ihren Gegner. In dessen Zeitnot wurden Linien geöffnet, die Stellung etwas taktischer. Kurz vor dem 40. Zug gewann Sie eine Figur und machte das 4-1. Zeitgleich zu Julias Sieg hatte Peter ein Remisangebot erhalten. In einem trägen Schmid-Benoni neutralisierten sich beide Seiten lange. Im Endspiel hatte Peter zwar einen Bauern gewonnen, musste aber kurz vor Zeitkontrolle aufpassen, dass der gegnerische a-Bauer nicht mit taktischen Motiven durchlief. Unter Bauernrückgabe konnte er allerdings eine sichere Remisstellung erreichen. Und, natürlich wurde das Remisangebot akzeptiert. 4.5 Punkte und Matchgewinn für St. Gallen.
Nach der Zeitkontrolle spielten noch Toni und Wolfgang. Toni hatte als Weisser „Schlechter im Anzug“ (aber ohne Krawatte!!) gespielt. Im Prinzip hatte er einen Bauern mehr, ohne dass sein Gegner genügend Kompensation reklamieren konnte. Im Verlauf der Partie verlor er aber etwas die Übersicht. Der Gegner hatte am Ende einen gedeckten Freibauern auf d3 und spielte gegen einen rückständigen Bauer auf e3. Auf Dauer zu viel des Guten!
Wolfgang schaffte es, sein Turmendspiel trotz einen Bauerns weniger sicher zum Remis zu führen. Über die gesamte Partie gesehen das richtige Resultat.
Wir blicken auf ein sehr aussergewöhnliche Saison zurück und sind (gerade in der SBB sitzend) noch dabei, die Eindrücke zu verarbeiten. Der Start in die Saison war schwierig, vom Elo-Durchschnitt waren wir meist der Underdog, aber irgendwann lief es einfach. Wir waren im Flow! Lasst uns einfach den Augenblick geniessen...
Peter Klings

Nationalliga B   Ost

Die Tabelle nach dem 8. Spieltag


MannschaftMPEP
1. St. Gallen 11438½
2. SG Zürich 21138
3. Winterthur 21135
4. Baden 11034
5. Luzern 2729½
6. Tribschen 1630½
7. Wettswil 1630
8. SW Bern 1526½
9. Solothurn 1432
10. Olten 1426
Tribschen 1-St. Gallen 13:5
am 21.10.2017Erwartung 4:4
St. Gallen 1-Winterthur 2:
am 24.09.2017Erwartung :

Mehr Informationen beim Schachbund

Olten 1-St. Gallen 1:
am 03.09.2017Erwartung 3:5

Der Spieltag beim Schachbund

St. Gallen 1SG Zürich 2:
am 11.06.2017Erwartung 4:4

Der Spieltag beim Schachbund

Erfolg beim Absteiger

Erste gewinnt in Solothurn

Knapp, glücklich und doch verdient: Auf den St. Galler 4.5-3.5 Sieg gegen Solothurn lassen sich viele Attribute anwenden. Wichtig war, gegen einen vermeintlich (Solothurn hatte den besseren Wertungs­schnitt!) nicht so starken Konkurrenten zu punkten. Es war ein langer Match, der erst nach über sechs Stunden zu Ende ging.
Dabei sah es zu Beginn nach einer schnellen Entscheidung zu Gunsten von St. Gallen aus. Als erster konnte Thomas an Brett 3 einen vollen Punkt einfahren. Als kurz darauf Martin den nächsten vollen Zähler einfuhr, schien der Match in unsere Richtung zu kippen. Er musste im Katalanen mittendrin die Hosen festhalten, kriegte aber rechtzeitig die Kurve. Captain Christian erhöhte kurzer Zeit später auf 3-0, notabene mit Evans-Gambit. An den restlichen Bretter war die Lage insgesamt gemischt, so dass man guter Dinge sein konnte, die restlichen 1.5 Punkte zum Sieg einfahren zu können.
Dann begann sich die Sache langsam zu drehen. Marcel hatte als Weisser nichts gegen die sizilianische Verteidigung seines Gegner herausholen können und stand durchgehend etwas schlechter. Am Ende konnte Ali Habibi zuerst einen Bauern und dann die Partie gewinnen. Bei Toni deutete sich das Unheil schon etwas früher an. Nicht, dass seine Stellung schlecht gewesen wäre, aber er hatte für die ersten acht Züge bereits eine Stunde gebraucht. Ein Handi­cap, dass sich später rächte. Solothurn hatte kurz nach der Zeit­kontrolle auf 2-3 verkürzt.
Den „dicksten Brocken“, nämlich einen GM mit ELO von ca. 2550, hatte Milan an Brett 1 gezogen. Nach zähen Kampf war er als Schwarzer in einem leicht schlechteren Turmendspiel gelandet. Vielleicht wäre ein Remis in Reichweite gelegen, aber am Ende setzte sich der Dauerdruck des GMs durch. 3-zu-3-Ausgleich. Und bei den letzten beiden Partien zeichnete sich ebenfalls Unheil ab. Julia hatte ein Endspiel mit Springer gegen Läufer bei eigenem Mehrbauern erreicht. Trotz aktiverem König Ihres Gegners sollte nur Sie Gewinnchancen haben. Allerdings verlor Sie zwischendurch den Faden und konnte sich gerade noch durch Springeropfer gegen Bauern in Remis retten.
Peter spielte seit dem Mittelspiel auf den vollen Punkt, ohne selbst viel riskieren zu müssen. Nachdem er aber kurz vor der zweiten Zeitkontrolle entscheidenden Vorteil durch Bauergewinn und Königsangriff erhalten hatte, verlor er die Übersicht, musste Damentausch zulassen und war auf einmal selbst in Verlustgefahr. Zum Glück revanchierte sich sein Gegner postwendend und Peter konnte doch noch gewinnen. Puuh, das war knapp!
Insgesamt hat die erste Mannschaft mit 6:2-Mannschaftspunkten das Maximale herausgeholt. Insbesondere wenn man die Bilanz von 16:16-Brett­punkten betrachtet, von denen drei Brettpunkte an uns durch Forfait gingen. Aber, wir haben unseren Möglichkeiten genutzt und uns ein schönes Punktepolster erarbeitet. Das ist auch nötig, denn mit Zürich II erwarten wir in der 5. Runde am 11. Juni wieder einen starken Gegner. Peter Klings

Nationalliga B   Ost

Die Tabelle nach dem 4. Spieltag


MannschaftMPEP
1. Winterthur 2819
2. Baden 1719
3. St. Gallen 1616
4. SG Zürich 2520
5. Olten 1416½
6. Luzern 2315
7. Tribschen 1214½
8. SW Bern 1211½
9. Wettswil 1114½
10. Solothurn 1014
Solothurn 1-St. Gallen 1:
am 14.05.2017Erwartung :
GM Sergey Ovseyevych (2582)-IM Milan Novkovic (2396)1:0
Florian Schiendorfer (2211)-Martin Leutwyler (2199)0:1
Bruno Schwägli (2231)-Thomas Akermann (2162)0:1
IM Ali Habibi (2244)-Marcel Mannhart (2137)1:0
Marcel Fischer (2090)-Julia Novkovic (2160)½:½
Sebastian Muheim (2206)-Anton Thaler (2103)1:0
Markus Muheim (2041)-Peter Klings (2115)0:1
Samuel Krebs (2047)-Christian Salerno (2080)0:1
Schwarz-Weiss Bern 1-St. Gallen 1:
am 23.04.2017Erwartung :

Brettergebnisse und Tabelle beim Schachbund

St. Gallen 1-Luzern 25:3
am 09.04.2017Erwartung 4:4

Brettergebnisse und Tabelle beim Schachbund

Nationalliga B   Ost

Die Tabelle nach dem 1. Spieltag


MannschaftMPEP
1. Baden 126
1. Olten 126
3. Winterthur 22
3. Tribschen 12
5. Wettswil 10
6. SG Zürich 20
6. Luzern 20
6. Solothurn 10
9. St. Gallen 102
9. SW Bern 102
Baden 1-St. Gallen 16:2
am 19.03.2017Erwartung 4:4
Heinz Wirthensohn (2305)-Milan Novkovic (2406)½:½
Jochem Snuverink (2362)-Thomas Akermann (2173)1:0
Stefan Bouclainville (2173)-Martin Leutwyler (2198)½:½
Heinz Schaufelberger (2253)-Marc Potterat (2160)½:½
Gligor Milosevic (2195)-Julia Novkovic (2165)1:0
Panayotis Adamantidis (2087)-Robert Sandholzer (2160)1:0
Donjan Rodic (2100)-Marcel Mannhart (2151)1:0
Yannick Suter (1993)-Christian Salerno (2068)½:½