• 7. Spieltag
  • 6. Spieltag
  • 5. Spieltag
  • 4. Spieltag
  • 3. Spieltag
  • 2. Spieltag
  • 1. Spieltag

SMM   1.Liga Zentral

Die Tabelle nach dem 7.Spieltag


MannschaftMPEP
1. Baden 11134½
2. Olten 21026
3. St. Gallen 3829½
4. Winterthur 4728
5. Brugg 1625½
6. Lenzburg 1530
7. Luzern 3523½
8. Nimzowitsch 2425

Der Spieltag beim Schachbund

St. Gallen 3-Olten 23:5
am 21.09.2019Erwartung 4:4
Robert Sandholzer (2116)-David Monnerat (2008)0:1
Benito Rusconi (2010)-Oliver Angst (2073)0:1
Jürg Jenal (2020)-Walter Gubler (1977)1:0
Frank Wittenbrock (2002)-Daniel Reist (2006)½:½
Jan Fecker (1948)-Kevin Jaussi (1912)1:0
Wolfgang Eisenbeiss (1806)-Catherine Thürig (1931)½:½
Marcel Schneider (1891)-Peter Schmid (1786)0:1
Jan Frei (1802)-Stephan Büttiker (1892)0:1

Starke obere Bretter

5.5:2.5-Sieg nach 0:2-Rückstand

St. Gallen 3 gewann einen engen Match beim Aufsteiger Brugg nach 0:2-Rückstand noch mit 5.5:2.5 und eroberte Platz zwei in der Zentralgruppe, da Olten 2 in Lenzburg mit 1.5:6.5 unterlag. In Brugg sorgten Robert Sandholzer, Aljoscha Heinlin und Adriano Käppeli an den ersten drei Brettern für eine makellose 3:0-Bilanz, zudem gewannen Marcel Schneider und Wolfgang Eisenbeiss.
Der Match begann für St. Gallen gut, denn Mannschaftsleiter Frank Wittenbrock und Wolfgang Eisenbeiss eroberten beide noch in der ersten Spielstunde einen Turm für eine Leichtfigur. Nachteile für St. Gallen waren hingegen an keinem Brett auszumachen.
Für Spannung sorgte dann unfreiwillig Mannschaftsleiter Frank Wittenbrock, der einen Doppelangriff mit Mattdrohung und Figurenangriff übersehen hatte und - damit nicht genug - wie paralysiert auch den rettenden Zug (Turm schafft Platz für König und deckt Läufer) nicht fand. Nach gut zwei Stunden war die Stellung nicht mehr zu retten und Frank musste ebenso aufgeben wie kurz zuvor Hansueli Baumgartner, dessen Springer nach einem Vertreibungszug über kein gutes Rückzugsfeld mehr verfügte.
Der Match war aber noch offen, da Robert Sandholzer an Brett 1 auf ein klar besseres Endspiel zusteuerte, Wolfgang Eisenbeiss seine Mehr-Qualität behielt und Joschy und Adriano ihren nominell stärkeren Kontrahenten alles abverlangten. Joschy setzte den Brugger Mannschaftsleiter mit gefährlichen Freibauern am Damenflügel unter Druck, während Adriano das klassische Läuferopfer auf h2 riskierte. Ganz korrekt war das Opfer nicht, aber schwierig zu verteidigen. Als es optisch so wirkte, als sei der Angriff nach einigen Abtäuschen pariert, agierte Adrianos Gegner mit einem offensiven Damenzug zu unvorsichtig. Adriano eroberte die geopferte Figur zurück und einige Bauern als Zugabe.
Zwischenzetilich hatte Jan Frei mit einem Remis an Brett 8 den ersten halben Punkt für St. Gallen eingefahren. Die Siege von Adriano, Wolfgang und Robert brachten St. Gallen erstmals in Führung (3.5:2.5). Es liefen noch Joschys komplizierte Partie und Marcel Schneiders Weiss-Partie an Brett 6, die zu diesem Zeitpunkt einem Stillhalteabkommen glich: Wer zu viel riskiert, verliert. Die Entscheidung musste daher Joschys Partie gegen Jörg Priewasser bringen. Nach einem Qualitätsopfer waren Joschys verbundene Freibauern am Damenflügel eine Macht, aber sein wenig geschützer König verlangte behutsames Vorgehen, um die Partie nicht in einem Dauerschach enden zu lassen. Joschy meisterte diese Aufgabe mit grosser Umsicht und da Marcels Gegner zuvor das Stillhalteabkommen kündigen musste, resultierte am Ende ein eigentlich zu deutlicher 5.5:2.5-Erfolg.
Somit kämpft die Dritte am 21.9. an eigenen Brettern gegen Verfolger Olten 2 um Platz zwei und die Berechtigung zum Aufstiegsspiel, in dem Glarus 1 der Gegner sein dürfte. Egal, wie es weitergeht: So gut stand die Dritte in der 1.Liga noch nie da, wozu auch die Gruppeneinteilung mit vier Aufsteigern und drei Knapp-Geretteten der Vorsaison (inkl. St. Gallen 3) beigetragen hat. Frank Wittenbrock

SMM   1.Liga Zentral

Die Tabelle nach dem 6.Spieltag


MannschaftMPEP
1. Baden 11131
2. St. Gallen 3826½
3. Olten 2821
4. Lenzburg 1526½
5. Winterthur 4522½
6. Luzern 3521
7. Brugg 1421
8. Nimzowitsch 2220½

Der Spieltag beim Schachbund

Brugg 1-St. Gallen 3:
am 07.09.2019Erwartung ?:?
Frank Klein (1918)-Robert Sandholzer (2116)0:1
Jörg Priewasser (2129)-Aljoscha Heinlin (1938)0:1
Panayotis Adamantidis (2078)-Adriano Käppeli (2015)0:1
Peter Gruner (2035)-Hansueli Baumgartner (1978)1:0
Flemming Eriksen (1926)-Frank Wittenbrock (2001)1:0
Marcel Jakob (1909)-Marcel Schneider (1891)0:1
Linus Thieme (1761)-Wolfgang Eisenbeiss (1806)0:1
Arthur Rudolf (1745)-Jan Frei (1796)½:½

Enger Match in Baden

Dritte unterliegt beim NLB-Absteiger

St. Gallen 3 kassierte beim NLB-Absteiger eine Niederlage, die zu erwarten war, verkaufte sich aber sehr teuer und unterlag an sieben Brettern nur knapp mit 3:4.
Von ihren Cracks mit Elo über 2150 brachten die Badener nur vier an die Bretter und glücklicherweise blieb auch auf ihrer Seite das achte Brett unbesetzt. So entwickelte sich ein offener Match, zumal die mit Bärentöterpreis-Ambitionen gestarteten Marcel Scheider und Jan Frei an den Spitzenbrettern ihren mehr als 300 Elopunkte stärkeren Kontrahenten gut Paroli boten.
Benito Rusconi brachte St.Gallen mit einem Sieg gegen den Schweizer U12-Kaderspieler Aryan Anand nach 1.5 Stunden in Führung und profitierte dabei von einem Missgeschick des Juniors mit dem grossen Namen. Den Ausgleich für Baden musste Wolfgang Eisenbeiss mit den schwarzen Steinen gegen seinen starken Kontrahenten am dritten Brett zulassen. Für die erneute Führung sorgte Hansueli Baumgartner gegen Werner Brunner (2050), nachdem er zuvor ganz im Sinne der Mannschaft ein Remisangbot abgelehnt hatte. Gegen die skandinavische Verteidigung baute der 77jährige eine schöne Angriffsstellung auf, die in Zeitnot des Gegners zum vollen Punkt führte. Es war bereits Hansuelis zweiter voller Punkt im Aargau in Aushilfsmission für die Dritte!
Da Jan Fecker sehr aussichtsreich stand, machten sich die St. Galler Hoffnugnen auf ein 3.5:3.5. Von Mannschafstleiter Frank Wittenbrock war der halbe Zähler weniger zu erwarten, da er eine Abwicklung schon in der Eröffnung positionell falsch eingeschätzt hatte und Donjan Rodic (Elo 2161) die Schwächen routiniert bearbeitete.
Jan Frei wagte gegen Enno Eschholz (2167) das Morra-Gambit und hatte lange gute Kompensation. Den materiellen Ausgleich verpasste er in einer dreizügigen taktischen Abwicklung mit Läufereinschlag auf f7. Der Badener Routinier vermochte sich schliesslich zu befreien, gewann weiteres Material und die Partie. U18-Junior Jan Fecker schaffte wie erwartet den vollen Punkte (wenn auch letztlich mehr durch Support seines U14-Gegners), aber da Franks Stellung nicht zu halten war, ruhten beim Stand von 3:3 die Hoffnungen auf Marcel Schneider, der gegen Heinz Schaufelberger materiell ausgeglichen, aber sehr gedrückt stand. Letztlich hatte der Weisse zu viele Angriffsoptionen auf Marcels Schwächen und nutzte diese durch geschicktes Manövrieren nach knapp fünf Stunden zum vollen Punkt aus.
Die Dritte fiel durch die erste Niederlage nur auf Rang drei zurück und kann mit starken Vorstellungen nach der Sommerpause gegen die etwa gleich starken Aufsteigerteams Brugg und Olten 2 sogar Rang zwei noch aus eigener Kraft erreichen. Den NLB-Aufstieg peilt man zwar nicht ernsthaft an, aber ein Aufstiegsmatch beispielsweise gegen das "aufgerüstete" Glarus wäre ja auch eine schöne Belohnung im dritten 1.Liga-Jahr. Frank Wittenbrock

SMM   1.Liga Zentral

Die Tabelle nach dem 5.Spieltag


MannschaftMPEP
1. Baden 1925½
2. Olten 2819½
3. St. Gallen 3621
4. Luzern 3518½
5. Brugg 1418½
5. Winterthur 4418½
7. Lenzburg 1320
8. Nimzowitsch 2116½

Der Spieltag beim Schachbund

Baden 1  ø2070-St. Gallen 3  ø19084:3
am 29.06.2019Erwartung 5:2
Heinz Schaufelberger (2229)-Marcel Schneider (1916)1:0
Enno Eschholz (2178)-Jan Frei (1800)1:0
Matthias Saurer (2150)-Wolfgang Eisenbeiss (1776)1:0
Aryan Anand (1847)-Benito Rusconi (1999)0:1
Donjan Rodic (2161)-Frank Wittenbrock (2010)1:0
Werner Brunner (2052)-Hansueli Baumgartner (1949)0:1
Olivier Tschopp (1879)-Jan Fecker (1909)0:1
N.N.-N.N.0:0 ff

6:2-Punkte-Start perfekt

Klassenerhalt am 4.Spieltag gesichert

St. Gallen 3 bleibt in der 1.Liga Zentral in der Erfolgsspur: Gegen ein nur sieben­köpfiges Team des Aufsteigers Nimzo­witsch 2 gelang ein 5.5:2.5-Erfolg, der dem Team sogar Rang zwei in der Tabelle beschert. Der Klassenerhalt ist der Mannschaft bei fünf Punkten Vorsprung auf Rang 7 kaum mehr zu nehmen. Erstmals gewann das Team in der 1.Liga zweimal hintereinander und die bereits jetzt erbeuteten sechs Mannschaftspunkte bedeuten auch Rekord in drei Jahren 1.Liga.
Die Gäste reisten ohne ihren stärksten Akteur Martin Stehli an und mussten kurzfristig auch auf ihr 1.Brett verzichten. So blieb das Spitzenbrett auch im zweiten Heimspiel der Dritten unbespielt, diesmal aber mit einer 1:0-Führung für St. Gallen. Aljoscha Heinlin hatte leider keinen Gegner.
In der 88.Spielminute erhöhte Mann­schafts­leiter Frank Witten­brock auf 2:0, nachdem sein Gegner Franks - eigentlich nicht korrektes - Springeropfer mit einem noch weniger korrekten Springeropfer beantwortet hatte.
Die 2:0-Führung war beruhigend, der Match aber noch sehr spannend, da die Zürcher an den unteren vier Brettern ausgeglichen bis chancenreich standen. An Brett 2 sah es für Robert Sandholzer hingegen gut aus und auch Jan Fecker an Brett 3 konnte mit Weiss ohne Risiko Gewinnversuche unternehmen. Doch sein Gegner - noch ohne Elozahl, aber mit einem Sieg gegen Elo 2070 in der Warteliste - war auf der Hut und verdiente sich die Punkteteilung.
Eine Niederlage musste leider Marcel Schneider hinnehmen. Sein schwarzer König geriet gegen Heinz Vifian immer mehr in Bedrängnis und war mangels Raum letztlich nicht zu verteidigen. Anschlusspunkt zum 2.5:1.5.
Wolfgang Eisen­beiss agierte in seinem 88.Frühling mit Schwarz immer auf Augenhöhe und übte nach einem Bauern­opfer mit seinen Springern Druck auf die noch unrochierte Stellung des Weissen aus. Das Rochaderecht büsste Weiss ein und wenig später wurde ein ungedeckter Randspringer Opfer eines Doppelangriffes der Dame. Der dritte volle Punkt für St. Gallen war somit absehbar. Jan Frei wählte mit Weiss wieder eine Gambit-Variante. Für den Bauern hatte Jan gute Kompensation, fand aber später einmal nicht die richtige Fortsetzung und musste fortan ums Remis kämpfen, das ihm im Endspiel durch Zugwiederholung nicht zu verwehren war.
Da Wolfgang kurz darauf seinen Vorteil erwartungsgemäss zum vollen Punkt verwertete, stand es 4:2 und Ausgleichs­chancen der Gäste waren nicht in Sicht.
Den Mannschaftssieg sicherte dann Robert Sandholzer im Springer­endspiel mit drei zu zwei Bauern, die weit auseinandergezogen waren. Den Vorteil verwertete Robert sicher. Die längste Partie spielte Martin Keel gegen Nimzo­witschs Mannschafts­leiter Felix Schwab. Sieben ineinander geschobene Bauernpaare prägten die Stellung. Einzig die a-Linie öffnete sich und Felix Schwab entfaltete dort etwas Initiative, die zum Gewinn aber nicht ausreichen konnte - Endstand nach gut fünf Stunden: 5.5:2.5.
Am 29.Juni reist die Dritte zum Spitzen­reiter und NLB-Absteiger Baden. Das Team ist in dieser Saison das klar stärkste mit sechs Spielern zwischen 2100 und 2350. Dort dürfte ausser hoffentlich einigen Brett­punkten nichts zu holen sein. Frank Wittenbrock

SMM   1.Liga Zentral

Die Tabelle nach dem 4.Spieltag


MannschaftMPEP
1. Baden 1721½
2. St. Gallen 3618
3. Olten 2615
4. Luzern 3516½
5. Brugg 1415½
6. Winterthur 4213½
7. Lenzburg 1114
8. Nimzowitsch 2113

Der Spieltag beim Schachbund

St. Gallen 3-Nimzowitsch 2:
am 25.05.2019Erwartung 5:3
Aljoscha Heinlin (1941)-N.N.1:0 ff
Robert Sandholzer (2102)-Urs Martin Egli (2050)1:0
Jan Fecker (1909)-Jalil Martinez (-)½:½
Frank Wittenbrock (2010)-Florian Grünewald (1944)1:0
Martin Keel (1919)-Felix Schwab (1932)½:½
Marcel Schneider (1916)-Heinz Vifian (1934)0:1
Jan Frei (1800)-Daniel Müller (1880)½:½
Wolfgang Eisenbeiss (1776)-Thomas Heinsius (1886)1:0

Positives Punktekonto

Dritte gewinnt knapp bei Winti 4

In einem engen Match bei Winterthur 4 behielt St. Gallen 3 knapp die Oberhand. Die Basis für den Sieg legten Robert Sandholzer und Benito Rusconi an den Brettern zwei und drei mit sicheren Remis gegen ihre nominell stärkeren Kontrahenten. Robert und Benito spielten dabei mit den umgekehrten Farben als vorgesehen, da Mannschaftsleiter Frank Wittenbrock einen Dreher in der Aufstellung fa(r)briziert hatte. Möglicherweise gelangten beide St. Galler aber so zu Kontrahenten, die ihnen gut lagen.
Im Match stand Frank mit Schwarz nach der Eröffnung vorteilhaft und setzte Alfred Pfleger im Zentrum und am Königsflügel unter Druck. Diese Partie war lange die einzige, die nach einem St. Galler Sieg "roch". Wolfgang Eisenbeiss hatte am Spitzenbrett seinem etwa gleich starken Kontrahenten ohne Not die h-Linie geöffnet und rochierte zudem auf diesen Flügel. Reto Zaugg verpasste bei seinem Angriff mit Springer und allen Schwer­figuren auf Wolfgangs Rochade­stellung einen Gewinnzug und musste sich am Ende mit Remis begnügen.
Martin Keel büsste an Brett 8 gegen den U14-Junior Clemens Gamsa bei noch fast vollem Brett einen Bauern ein und profitierte später von einem Patzer des Juniors. Da Frank seine Partie zuvor nach einem Qualitätsopfer für einen starken Springer gewonnen hatte, ging die Dritte mit 3.5:1.5 in Führung. Das dritte Remis war Aljoscha Heinlin vom Winterthurer Junior Philipp Jenny abgerungen worden, der dreimal gleiche Stellung reklamierte und dies auch regelkonform nur mit Ankündi­gung und ohne Ausführung des Zuges, der zur dreifachen Wiederholung führt.
Marcel Schneider steuerte mit Weiss gegen Reto Bürge einen halben Zähler zum 4:2 bei - Marcels leichter Materialvorteil Läufer und Springer für Turm war kaum zu verwerten. In der Analyse zeigte sich, dass Marcel zuvor ein Gewinnzug entgangen war. Den halben Punkt zum Mannschaftssieg verbuchte dann Wolfgang an Brett 1. Der Mannschaftssieg war zu diesem Zeitpunkt bereits ungefährdet, da Jan Fecker gegen Routinier Paul Bosshard lange besser stand und im Springerendspiel über einen Mehr­bauern verfügte, der wegen Vereinzelung aller Bauern zum Gewinn wohl nicht ausreichte. So summierte sich am Ende ein 5:3-Erfolg ohne Brettniederlage für St. Gallen. Eine Portion Fortune war dabei aber auch im Spiel.
Mit 4:2-Punkten verfügt die Dritte erstmals in der 1.Liga über ein positives Punktekonto und könnte sich im Heimspiel am 25. Mai gegen Nimzowitsch 2 sogar in der oberen Tabellenhälfte festsetzen. Das wäre überaus angenehm nach zwei Jahren hartem Abstiegskampf in der 1.Liga...
Frank Wittenbrock

SMM   1.Liga Zentral

Die Tabelle nach dem 3.Spieltag


MannschaftMPEP
1. Baden 1516½
2. Luzern 3513½
3. St. Gallen 3412½
4. Olten 2410
5. Brugg 1211
6. Winterthur 4210½
7. Lenzburg 1110½
7. Nimzowitsch 2110½

Der Spieltag beim Schachbund

Winterthur 4  ø1936-St. Gallen 3  ø19563:5
am 04.05.2019Erwartung 4:4
Reto Zaugg (1789)-Wolfgang Eisenbeiss (1779)½:½
André Hirzel (2210)-Robert Sandholzer (2111)½:½
Horst Zesiger (2104)-Benito Rusconi (2006)½:½
Paul Bosshard (1957)-Jan Fecker (1925)½:½
Alfred Pfleger (1906)-Frank Wittenbrock (2026)0:1
Reto Bürge (1950)-Marcel Schneider (1939)½:½
Philipp Jenny (1835)-Aljoscha Heinlin (1941)½:½
Clemens Gamsa (1741)-Martin Keel (1919)0:1

Im Nachspiel 3:5:3.5

Zweites Unentschieden für Dritte

Die dritte Mannschaft manövrierte sich gegen Luzern 3 wg. Regelunkenntnissen selbst in eine schwierige Stellung. Da die Gäste darlegten, dass Elias Giesinger wg. Elo über 2150 wahrscheinlich nicht spielberechtigt wäre in einer dritten SMM-Mannschaft (sie hätten einen solchen Fall in der vergangenen Saison gehabt), nahm Mannschaftsleiter Frank Wittenbrock den 18jährigen vorsorglich aus dem Team - verbunden mit einem 0:1-Rückstand, den die St. Galler gegen eine gar nicht so starke Formation der Gäste an diesem Tag nicht mehr zu egalisieren vermochten. Mit 3.5:4.5 ging der Match verloren. Da sich die Darlegungen der Luzerner betr. Spielberechtigung im Nachhinein als nicht richtig erwiesen (den entsprechenden Fall gab es auch nicht), startete Frank einen Appell an die Fairness der Luzerner mit dem Ziel, das nicht gespielte erste Brett mit 0:0 statt 0:1 zu werten. In Abstimmung mit der SMM-Leitung stimmten die Luzerner diesem Vorschlag erfreulicherweise zu: So kam es noch zum 3.5:3.5-Unentschieden.
Frank Wittenbrock

SMM   1.Liga Zentral

Die Tabelle nach dem 2.Spieltag


MannschaftMPEP
1. Baden 1311½
2. Luzern 33
3. St. Gallen 32
3. Brugg 12
3. Winterthur 42
6. Olten 22
7. Lenzburg 11
7. Nimzowitsch 21

Der Spieltag beim Schachbund

St. Gallen 3  ø1956 (Brett 2-7)-Luzern 3  ø1932 (2-7):
am 13.04.2019Erwartung 4:4
Elias Giesinger (2159)-Klaus Odermatt (1866)0:0 ff
Thomas Schoch (2031)-Dominik Popp (1805)1:0
Robert Sandholzer (2111)-Kurt Züsli (1961)½:½
Adriano Käppeli (2028)-Daniel Portmann (1982)½:½
Frank Wittenbrock (2026)-Simon Abächerli (1916)1:0
Jan Fecker (1925)-Marco Burri (1940)0:1
Jan Frei (1792)-Hans Speck (1968)½:½
Wolfgang Eisenbeiss (1779)-Eugen Schwammberger (1955)0:1

Geglückter Start

Dritte in Lenzburg gut in Form

Eine Premiere feierte St.Gallen 3 in seiner dritten 1.Liga-Saison: Erstmals startete das Team nicht mit einer Niederlage. Das 4:4 beim nominell stärkeren Lenzburg darf als Erfolg gelten. Die St. Galler gerieten nie in Rückstand und hatten eher Chancen auf den Mannschaftssieg.
Psychologisch wähnte sich St. Gallens Dritte von Beginn an in Führung, denn Routinier Hansueli Baumgartner, der aus dem Kader der Zweiten als achter Mann eingesprungen war, bekam es am 8. Brett mit einem 400 Elopunkte schwächeren Gegner zu tun. Mit dem Königs­gambit setzte Hansueli von Beginn an auf Verwick­lungen, denen sich Roland Burri aber lange gewachsen zeigte. Nach drei Stunden übersah Burri bei entgegengesetzten Rochaden einen gefährlichen Bauern­vorstoss von Hansueli, der die Partie sofort entschied.
Zuvor gab es bereits zwei Punkteteilungen: Benito Rusconi geriet mit Weiss gegen Caro-Kann nie in Gefahr, vermochte aber auch seinen Gegner nicht gross zu beunruhigen. Wolfgang Eisenbeiss eröffnete im Londoner System als Schwarzer lange symmetrisch. In etwas besserer Stellung musste Wolfgangs Gegner einen Bauern­verlust hinnehmen, der zum Partiegewinn aber nicht ausreichte.
2:1 für St. Gallen und ein Ausgleichspunkt für Lenzburg schien allenfalls an Brett 4 möglich. Dort hatte Adriano Käppeli mit Weiss die zweischneidige Winawer-Variante in der französischen Verteidigung gewählt inkl. Bauern abholen auf g7 und h7. Die Kompensation für Schwarz war stark und hinderte Adriano lange daran, seine Entwicklung zu vollenden. Der Mehrbauer ging später verloren und mit König in der Mitte blieb Adrianos Stellung schwierig. Ein Fesselung des Läufers vor dem König wurde ihm dann zum Verhängnis. So gelang Lenzburg der Ausgleich zum 3.5 zu 3.5. Zuvor hatten Jan Fecker, Frank Wittenbrock und Marcel Schneider jeweils sichere Remis erzielt gegen ihre nominell stärkeren Kontrahenten.
Der Matchausgang hing nun von der Partie am Spitzen­brett ab. Dort bot Thomas Schoch mit Schwarz dem 150 Elopunkte stärkeren Lenzburger Rolf Walti gut Paroli. Die Partie wirkte durch den festgefahrenen Königsflügel bei insgesamt nur einer halboffenen Linien sehr remisverdächtig. Die Gewinnversuche wurden nach wechsel­seitigen Remisangeboten dann auch eingestellt.
Das 4:4 ist dennoch ein guter Start für die Dritte. An den oberen sieben Brettern bot Lenzburg durch­schnittlich 88 Elopunkte pro Brett mehr auf und St.Gallen hielt mit 3:4 dagegen! Im Heimspiel in drei Wochen gegen Luzern 3 erfolgt die zweite Prüfung, ob die Dritte für einen Mittelfeldplatz schon genug gereift ist. Auch Luzerns Dritte dürfte ein nominiell leicht überlegener Gegner sein und schaffte wie Lenzburg in der Saison zuvor den Klassenerhalt am letzten Spieltag.
Frank Wittenbrock

SMM   1.Liga Zentral

Die Tabelle nach dem 1.Spieltag


MannschaftMPEP
1. Olten 225
1. Luzern 325
3. St. Gallen 314
3. Lenzburg 114
3. Baden 114
3. Nimzowitsch 214
7. Brugg 103
7. Winterthur 403

Der Spieltag beim Schachbund

Lenzburg 1  ø1987-St. Gallen 3  ø19604:4
am 23.03.2019Erwartung :
Rolf Walti (2186)-Thomas Schoch (2031)½:½
Björn Urban Backlund (2087)-Benito Rusconi (2006)½:½
Norbert Oze (2069)-Frank Wittenbrock (2026)½:½
Arnold Mienert (2030)-Adriano Käppeli (2028)1:0
Can-Elian Barth (1990)-Marcel Schneider (1939)½:½
Oliver Killer (2007)-Jan Fecker (1925)½:½
Michael Wigger (1987)-Wolfgang Eisenbeiss (1779)½:½
Roland Burri (1536)-Hansueli Baumgartner (1944)0:1