• Aufstiegsspiel am 3.11.
  • Mannschaftsfoto
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5:1 - Aufstieg perfekt!

Vierte innert 5 Jahren aus 4. in 2.Liga

Vor fünf Jahren stieg St. Gallens vierte Mannschaft in die dritte Liga auf. Seit daher beendete St. Gallen 4 die Saison immer mit einer Platzierung im Mittelfeld. Diese Saison sollte jedoch alles anders werden – nach vier Runden war die Qualifikation für die Aufstiegsspiele schon gesichert und damit bot sich für die vierte Mannschaft zum ersten Mal die Chance, in die zweite Liga aufzusteigen.
Nach einer langen Sommerpause – seit dem letzten Spieltag waren mehr als vier Monate vergangen – war es soweit: St. Gallen 4 spielte zu Hause gegen Schaffhausen 1 um den Aufstieg in die zweite Liga. Das Glück war uns schon vor Spielbeginn hold: die zwei spielberechtigten Schaffhauser mit über 1900 Elo-Punkten spielten gar nicht. Damit hatten alle unsere Gegner zwischen 1700 und 1900 Elo-Punkte – eine durchaus machbare Aufgabe.
Den ersten Punkt für St. Gallen konnte Hans Altherr einfahren. Sein Gegner spielte Königsgambit und dabei eine Variante, die korrekt eigentlich nur mit einem Springeropfer weitergeführt werden kann. Das Springer­opfer spielte er aber nicht und so ergab sich eine hochtaktische Position mit leichtem Vorteil für Hans. Dieser überspielte seinen Gegner dann und konnte so den ersten wichtigen Punkt für St. Gallen 4 verbuchen.
Der zweite Sieg gelang Jan Frei. Er spielte eine Hillibilly-ähnliche Variante, wobei beide Kontrahenten sich einige Ungenauigkeiten erlaubten. Das ganze führte zu einem relativ unklaren Endspiel. Jans Gegner kam dann jedoch in der Zeitnotphase eine Figur abhanden, was zum zweiten Sieg für St. Gallen führte.
Kurze Zeit später gewann auch Dani Zink. Sein Gegner eröffnete relativ passiv mit g6 und Lg7, worauf Dani konsequent angriff. Danis Stellung war nach wenigen Zügen schon sehr vorteilhaft, jedoch machte er darauf einige ungenaue Züge, mit denen ihm der klare Vorteil in einen weniger klaren Vorteil entglitt. Sein Gegner verbrauchte unterdessen aber sehr viel Zeit und der Zeitmangel wurde ihm dann auch zum Verhängnis. Damit stand es bereits 3:0 für die Vierte und die verbleibenden Bretter sahen nach noch mehr Punkten aus.
Das erste Remis «musste» Raphael hinnehmen. Raphael spielte Caro-Kann und kam mit einem Mehrbauern ins Mittelspiel, sein Gegner hatte dafür aber deutlichen Entwicklungsvorsprung. Nach einigen taktischen Abwicklungen ergab sich ein Endspiel mit Minusbauer für Raphael, jedoch Turm+Läufer gegen Turm+Springer bei offener Stellung. Die beiden Kontrahenten einigten sich auf ein Remis und somit war der Aufstieg für St. Gallen 4 gesichert!
Zwei weitere Partien liefen noch. Aaron spielte mit Weiss Damengambit und das sehr souverän. Er opferte die Qualität, so dass er das Läuferpaar besass und liess keine offene Linie für die Türme seines Gegners zu. Damit nicht genug: dank seines Raumvorteils und Dame, Turm und Läufer, die er in den Angriff gegen den König schickte, konnte er seinen Gegner sogar Matt setzen. Damit hat er eine sehr gute Leistung gegen den gut 100 Elo-Punkte stärkeren Gegner gezeigt. Herzliche Gratulation!
Die letzte Partie, die noch lief, war die von Hansueli. Er spielte eine geschlossene Caro-Kann-Variante und es sah lange Zeit relativ ausgeglichen aus. Plötzlich jedoch konnte Hansueli Druck machen und die Position in ein Endspiel mit drei Bauern und Läufer gegen Springer und Bauer abwickeln. Das ganze endete dann doch in einem Remis: sein Gegner konnte einen Bauern abtauschen und den Springer für den anderen Bauern hergeben, worauf Hansueli mit Randbauer und dem falschfarbigen Läufer dastand. Der Sieg war aber schon lange gesichert und stand damit fest: St. Gallen 5 – 1 Schaffhausen! Damit steigt St. Gallen 4 nach fünf Jahren in der dritten Liga in die zweite Liga auf. Diesen Erfolg feierte die Mannschaft mit einem gemütlichen Abendessen im Restaurant Taverna.
Ich danke allen, die gespielt haben für ihre Leistung in diesem Aufstiegsspiel und den anderen Spielen diese Saison. Danke auch an Mannschaftsleiter Dimitri, Stefan und Thomas, die beim Aufstieg eine tragende Rolle gespielt haben. Ich freue mich auf die nächste Saison in der 2. Liga! Jan Frei

St. Gallen 4-Schaffhausen Munot 15:1
am 03.11.2018Erwartung -:-
Aaron Potterat (1692)- Romolo Taraborrelli (1819)1:0
Hansueli Baumgartner (1947)-Robert Schweizer (1874)½:½
Dani Zink (1901)-Christian Aeschlimann (1767)1:0
Hans Altherr (1772)-Gregory Wicki (1782)1:0
Jan Frei (1803)-Robert Schetty (1728)1:0
Raphael Perrin (1809)-Yun Pan (1827)½:½

St. Gallen 4 gewann das SMM-Aufstiegsspiel souverän und spielt 2019 in der 2.Liga. Im Stichkampf waren erfolgreich (von links): Hans Altherr, Hansueli Baumgartner, Raphael Perrin, Aaron Potterat, Dani Zink und Jan Frei. Zum Team gehören auch Kapitän Dimitri Kindle, Stefan Käfer und Thomas Gebhardt. Zu jeweils einem Einsatz kamen zudem Wolfgang Eisenbeiss, Sina Fecker und Alina Potterat. Herzliche Gratulation zum Aufstieg! Foto: Frank Wittenbrock

3. Liga  Ost 1

Abschlusstabelle nach 5 Spieltagen


MannschaftMPEP
1. St. Gallen 4821½
2. Herisau 2819
3. Schaffhausen 2614
4. Romanshorn 1313½
5. Frauenfeld 2211
6. Winterthur 729

Der Spieltag beim Schachbund

St. Gallen 4-Winterthur 72:3
am 30.06.2018Erwartung -:-
Hansueli Baumgartner (1953)-Arejou Wenger (1764)½:½
Raphael Perrin (1770)-Bruno Saxer (1673)1:0
Stefan Käfer (1724)-Tobias Funk (1714)½:½
Thomas Gebhardt (-)-Michael Mégroz (1641)0:1
N.N.-Gabriel Meier0:1 ff
N.N.-N.N.0:0 ff

Aufstiegsmatch ahoi!

Starker Auftritt bei Co-Leader Herisau

Dank meiner übervorsichtigen Zeitplanung und der Pünktlichkeit aller Spieler standen wir 45 Minuten vor Spielbeginn schon auf dem Parkplatz des Spiellokals. Schnurstracks legten wir einen zielstrebigen Aufwärmlauf durch Herisaus Wälder hin. Die aufgetankte Energie zeigte schnell ihre Wirkung: Aaron überspielte seinen Gegner auf Brett 1 mit Schwarz schon in der Eröffnung und manövrierte beide Springer sowie Schwerfiguren mit verheerender Wirkung durch die gegnerischen Platzhälfte zum ersten Brettpunkt für uns. Sein Score diese Saison für die Mannschaft liegt nun schon bei 3,5/4!
Ich profitierte an Brett 2 von einem Tempoverlust meines Gegenübers in der Eröffnung und konnte die Partie via zwei taktische Bauerngewinne und deren Rückgabe für einen Mattangriff fehlerfrei ummünzen.
Jan Frei hatte es mit dem am höchsten gewerteten Gegner (1872) zu tun und entzog der Blackmar-Diemer-Eröffnung seines Gegners jeglichen Biss. Mit einem schwer zu verwertenden Mehrbauern nahm Jan das Remisangebot im Schwerfiguren-Endspiel an und sicherte somit schon frühzeitig den Mannschaftssieg, denn auch Dani konnte kurz davor mit den weissen Steinen an Brett 4 seine Aktivität in einem klar gewonnenen Endspiel verwerten.
Raphael lieferte sich mit seinem Gegner ein langes strategisches Gefecht, bei welchem niemand der Kontrahenten den Vorteil an sich zu reissen vermochte, das Springer-König-Endspiel mit gleich vielen Bauern endete fair Remis.
Am längsten spielte Stefan Käfer: Er gewann im Mittelspiel durch Druck auf die gegnerische Position einen Mehrbauern, den er ins Endspiel transferierte und sauber verwertete. Herisau 2 gegen SG 4 1-5!
Jeder unserer Spieler zeigt eine fantastische Leistung diese Saison, bisher wurden auch tatsächlich nur ganze zwei Partien verloren! St.Gallens vierte Mannschaft hat sich somit mit 8/8 Mannschafts- und 19,5/24 Brettpunkten schon in der vorletzten Runde den Platz zum Aufstiegsmatch gesichert. Auch Platz 1 ist ihr kaum mehr zu nehmen. Dimitri Kindle

3. Liga  Ost 1

Die Tabelle nach dem 4.Spieltag


MannschaftMPEP
1. St. Gallen 4819½
2. Herisau 2614½
3. Schaffhausen 2410
4. Romanshorn 1311½
5. Frauenfeld 23
6. Winterthur 706

Der Spieltag beim Schachbund

Herisau 2   ø1716-St. Gallen 4   ø17861:5
am 26.05.2018Erwartung:
Fredi Lämmler (1770)-Aaron Potterat (1697)0:1
Florian Baumgartner (1648)-Dimitri Kindle (1829)0:1
Reinhard Wegelin (1872)-Jan Frei (1820)½:½
Rosam Looser (1788)-Daniel Zink (1881)0:1
Max Bolliger (1669)-Raphael Perrin (1770)½:½
Michael Da Silva (1554)-Stefan Käfer (1724)0:1

Einseitiger Match

6:0 gegen nur drei Frauenfelder

Mit deutlich höherem Wertungsschnitt stiegen wir ins Rennen gegen Frauenfeld 2. Dass ihre Mannschaft nur zu dritt antrat, kam für sie erschwerend hinzu. Rechts und links von mir sassen also Aaron und Dani und setzten mit den weissen Steinen zum Sturmangriff: Aaron überraschte mit 1.e4 und wurde mit der französischen Verteidigung konfrontiert. Er liess die Zügel nie los, griff den rückständigen e-Bauern seines Gegners an und profitierte von einem Fehlers seines Gegners, welcher Aaron eine Qualität mehr bescherte. Schnell folgte die Aufgabe, was schon früh unseren Sieg in dieser Begegnung zementierte.
Danis e-, f-, g-, und h-Bauern auf der vierten Reihe wirkten auf seinen Gegner - er wählte den Scheveningen Aufbau- offenbar so bedrohlich, dass er seinen König zur Damenseite rochierte, eine von Dani bestens kontrollierte Brettseite. Dani liess sich nicht zweimal bitten und setzte den schwarzen König unter Dauerfeuer. Mangels Verteidiger beim König, einer in beinahe allen Varianten gefangene Dame sowie dem Verlust eines entscheidenen Zentrumsbauern, streckte sein Gegner die Waffen. Ich selber griff zum Taimanov-Sizilianer mit Schwarz. Schnell musste mein Gegner den viel zu früh weitergeschobenen e-Bauern aufgeben und hoffte auf Kompensation durch Entwicklungsvorsprung. Tatsächlich war stellenweise eine präzise Verteidigung notwendig um den Figurenangriff abzuwehren, schlussendlich konnte ich dann aber den zusätzlichen Zentrumsbauern in Bewegung setzen und gewann kurz darauf eine Leichtfigur. Mit beiden Türmen auf der zweiten Reihe und androhendem Matt strich auch mein Gegner die Segel.
Dimitri Kindle

3. Liga  Ost 1

Die Tabelle nach dem 3.Spieltag


MannschaftMPEP
1. St. Gallen 4614½
2. Herisau 2613½
3. Romanshorn 12
4. Frauenfeld 22
5. Schaffhausen 226
6. Winterthur 704

Der Spieltag beim Schachbund

St. Gallen 4-Frauenfeld 26:0
am 28.04.2018Erwartung 5:1
Daniel Zink (1885)-Rolf Zahner (1556)1:0
Dimitri Kindle (1814)-Max-Konrad Bodenmann (1604)1:0
Aaron Potterat (1636)-Hansruedi Steck (1585)1:0
Raphael Perrin (1766)-N.N.1:0 ff
Jan Frei (1788)-N.N.1:0 ff
Michael Bruhin (1685)-N.N.1:0 ff

Spannender Match

Jan Frei sichert Mannschaftssieg

Beide rivalisierenden Teams traten in Runde 2 verglichen mit der Startrunde mit klar höherem Wertungsschnitt an! Keiner der gepaarten Kontrahenten wies jedoch einen riesigen Elo-Unterschied auf, was sehr schnell zu hart umkämpften Positionen führte! Wolfgang wählte sein erprobtes Londoner System und trat gegen ein Doppelfianchetto an. Dani überraschte seinen Gegner mit der Aljechin-Verteidigung und attackierte schnell den entstandenen grossen Platzvorteil seines Gegners. Jan hatte einen leicht ungewöhnlichen Grand Prix Angriff auf dem Brett mit positionellem Vorteil für seinen Gegner, aber dafür dynamischem Spiel am Königsflügel, welchem er sehr konsequent mit allen Mitteln nachging und seinen Gegner in die Bredouille brachte, später mehr dazu.
Aaron bewies einmal mehr grosses strategisches Verständnis in seinem slawischen Aufbau, holte mit Schwarz schnell den Ausgleich und stand im schnell erreichten Doppelturmendspiel etwas besser. An Raphaels Brett wurden von Beginn an sämtliche Bandagen abgelegt, es folgte ein offener taktischer Schlagabtausch mit ursprünglich einer Figur mehr für zwei Bauern in Raphis Vorteil, da aber beide Könige in der Mitte der eigenen Grundlinie ohne Aussicht auf Rochaden verharren mussten und sein Gegner schnell die verbleibenden Figuren mobilisieren konnte, war erst einmal korrekte, effiziente Verteidigung angesagt.
Das erste Resultat erzielte aber Stefan Käfer: Danis Schüler bewies im geschlossenen Ruy Lopez Kreativität und Angriffswille! Er ergriff mit den schwarzen Steinen die Chance, die Schutzhülle des rochierten König seines Gegners mit seinem g-Bauern ins Wackeln und mit seinen Leichtfiguren zum Kollabieren zu bringen, 1-0 für uns. Raphaels Gegner überspannte den Bogen in seinem Angriff, 2-0. Aarons Position lieferte etwas wenig Imbalance, das zweite Remisangebot wurde dann angenommen. Dani konnte das Druckspiel seines Gegners leider nie komplett neutralisieren, er opferte die Qualität für Springer und Bauer und hätte sein Gegner nicht die aggressive Fortsetzung gespielt, welche seinen Schwerfiguren die Herrschaft über die offene F-Linie sowie Danis Grundlinie sicherte, wäre vielleicht noch was drin gewesen. So hiess es trotz hartem Kampf 2,5-1,5 und Wolfgang, der besser stand, aber welchem eine zweite Schwäche in der Position seines Gegners fehlte, ergänzte zum 3-2.
Nun zum Krimi: Jan musste den verheissungsvollen Angriff, welchen er sich im Mittelspiel erspielt hatte, in weniger als drei Minuten ausführen, die 40 Züge waren zu der Zeit noch in weiter Entfernung. Trotz forcierendem Spiel und einem zementierten Springer auf e7 konnte der Gegner mit Schwarz plötzlich dagegen drücken, seinen eigenen Plänen nachgehen und zwei Bauern gewinnen, den zweiten im letzten Zug vor der Zeitkontrolle. Jan, dessen Uhr zwischenzeitlich noch zwei Sekunden anzeigte, erkannte den Fehler seines Gegners, griff mit seinem 40. Zug zum unparierbaren Bauernvorstoss auf den König und zog den entstandenen Mattangriff mit den zusätzlichen 30 Minuten mit fundierter Kalkulation ohne Umschweife durch! 4:2 für St. Gallen! Dimitri Kindle

3. Liga  Ost 1

Die Tabelle nach dem 2.Spieltag


MannschaftMPEP
1. St. Gallen 44
1. Herisau 24
3. Frauenfeld 22
4. Schaffhausen 225
5. Romanshorn 10
6. Winterthur 703

Der Spieltag beim Schachbund

St. Gallen 4 ø1774-Romanshorn 1 ø16284:2
am 14.04.2018Erwartung 4:2
Wolfgang Eisenbeiss (1798)-Peter Eberle (1869)½:½
Daniel Zink (1885)-Armin Limacher (1862)0:1
Jan Frei (1788)-Beat Meier (1805)1:0
Aaron Potterat (1636)-Alfred Meier-Manetsch (1596)½:½
Raphael Perrin (1766)-Martin Trösch (1421)1:0
Stefan Käfer (-)-Daniel Rast (1218)1:0

3. Liga  Ost 1

Die Tabelle nach dem 1.Spieltag


MannschaftMPEP
1. St. Gallen 42
1. Herisau 22
3. Frauenfeld 224
4. Winterthur 701
5. Schaffhausen 20
5. Romanshorn 10

Der Spieltag beim Schachbund

Schaffhausen 2-St. Gallen 4:
am 24.03.2018Erwartung :
Josef Montanari (1715)-Daniel Zink (1885)0:1
Yun Pan (1787)-Hans Altherr (1772)½:½
Reto Egger (1588)-Aaron Potterat (1636)0:1
Yannick Busch (1484)-Thomas Gebhardt (-)0:1
Felix Altermatt (-)-Sina Fecker (1396)0:1
Karl Denzinger (1716)-Alina Potterat (?)1:0